
Dyskalkulie
Definition
Die Definition Dyskalkulie/ Rechenschwäche ist vielfältig.
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Die Weltgesundheitsorganisation definiert Dyskalkulie wie folgt:
https://www.icd-code.de/icd/code/F81.2.html
Für die Praxis genügt diese Theorie jedoch nicht. Sie ist defizitorientiert und gibt keine Förderhinweise.
Rechenschwäche ist ein komplexes Zusammenspiel unterschiedlicher Faktoren und hat vorerst nichts mit mangelnder Intelligenz zu tun.
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Oft fehlt es dem Kind an einem grundlegenden mathematischen Verständnis. Es rechnet mit unverstandenen, komplizierten Rechenwegen, welche ein hohes Mass an Konzentration verlangen. Die Resultate sind fehleranfällig. Das Unverständnis wird oft erst in der 2. / 3. Klasse bemerkt.
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Symptome
Die folgenden Merkmale können Hinweise für eine mögliche Rechenschwäche (Dyskalkulie) sein:
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Die Probleme beim Rechnen dauern schon länger als ein halbes Jahr an
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Die Hausaufgabensituation ist angespannt und es gibt oft Tränen
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Das Kind hat Angst vor dem Fach Mathematik
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Trotz intensivem Üben erzielt das Kind keine wesentlichen Fortschritte
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Für Mathematikaufgaben braucht das Kind viel Zeit
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Viele Rechnungen werden Ende 2. Klasse noch an den Fingern abgezählt
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Es "rechnet" zählend
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Es macht unerklärliche Fehler
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Es ermüdet beim Rechnen schnell
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Es vergisst Gelerntes schnell
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Das Kind zweifelt an sich selbst
Falls Sie sich in mehreren Punkten angesprochen fühlen und die Schwierigkeiten zur Tagesordnung geworden sind, verschwinden diese kaum von alleine. Lassen Sie sich von einer Fachstelle/ Fachperson beraten.
